Hurra, ich habe zwei Nächte mit Julia verbracht, und sie hat ganz schön federn gelassen. Aber seien wir ehrlich, ich spüre so manch einen Muskel, der schon lange nicht mehr in dieser Weise benutzt wurde.
Es macht ja so viel Spaß mit dem Elektro Spachtel den Kleber vom Stahl zu kratzen. In der Bugkoje geht das ja, da kann ich halbwegs sitzen, aber in der Hundekoje.
Da krabbelt man rein und auf halber Strecke, fragst du dich: „wie soll ich hier jemanls wieder rauskommen? Wenn kann ich rufen, wenn ich hier fest stecke?“
Nun ja, da ich diese Zeilen schreibe, dürfte klar sein, ich habe den Weg aus der Röhre gefunden. Aber die dazu nötigen Verrenkungen spüre ich am Tag danach ziemlich deutlich. Ich bin doch sehr froh die Bugkoje so weit zu haben, dass ich sie mit Rostschutzmittel streichen konnte und den Teppich aus der Hundekoje raus habe.
Zugegeben da ist noch einiges zu an kleinteiliger Arbeit, aber ich hatte keine Lust mehr dem Hund Konkurrenz zu machen und mich zu strecken und winde nur um den ganzen Teppichdreck ins Gesicht und überall hin zu bekommen. So bin ich am dritten Tag wieder nach Hause gefahren. Jetzt kann der Rostschutz durchhärten und ich mich erholen.
Als nächsten soll dann der Bug grundiert werden, bevor die neue Wandverkleidung eingeklebt wird.
Bei der Hundekoje bin ich mir nicht sicher, wie es dort weiter geht. Zum schlafen werde ich die Röhre eher nicht brauchen und da laufen einige Kabel lang, und überhaupt, die Ecke gefällt mir nicht. Aber das hat Zeit.
Jetzt erstmal den Bug fertig bekommen, damit das große Bett wieder nutzbar ist.