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und immer wieder Wasser
Über den Jahreswechsel lag Julia gut vertäut am Steg, bis Anfang Januar sich das erste Hochwasser ankündigte. Natürlich ging dem Hochwasser echter Schnee und glatte Straßen voraus, so dass ich keine Chance hatte nach Schleswig zu fahren. Aber die netten Jungs vom Hafen, habe mir versichert, sie würden die Befestigung kontrollieren.
Letzten Sonntag habe ich es dann geschafft Julia zu besuchen und vertaut war sie gut. Soweit hat der Sturm und das Hochwasser Julia nichts anhaben können. Leider war der Strom abgestellt, was bei einem Meter Wasser über dem Steg, auch sinnvoll ist. Schade nur, dass er, als es so richtig kalt war nicht wieder angestellt wurde. Bei minus sieben Grad, funktioniert der Frostwächter nicht ohne Strom.

Das wäre ja nicht schlimm gewesen, Viel Wasser zum Einfrieren ist eh nicht an Bord und der Motor besteht aus Frostschutzmittel, also ist da auch ich zu erwarten, dass was kaputt friert.
Was mich allerdings sehr verwundert hat ist, woher all das Wasser in der Bilge kommt. Wasser, das durchs Fenster auf der Backbordseite in die Bilge fließt kenn ich schon, aber fast 16 Liter auf der Steuerbordseite und noch einmal gut 20 Liter in der ganz tiefen Bilge im Kiel kann ich mir nicht so richtig erklären. Nun hoffe ich stark, dass nächste Woche, wenn ich wieder zu Julia fahre kein Wasser in der Bilge ist. Das würde wenigstens bedeuten, dass es nicht von unten kommt sondern Regenwasser ist.
Es wird sich zeigen, und wenn es wärmer wird, werden wir die Fenster wohl noch einmal dichten müssen. Bei den aktuellen Temperaturen macht das keinen Sinn. Wozu gibt es Bauplanen die über den Fenster einen guten Job machen.