Julia steck im Eis

Bei meinem letzten Besuch bei Julia war etwas Eis am äußerten Ende des Hafens, aber Jetzt am Valentinstag war es ziemlich schwierig an Bord zu kommen. Ich habe Julia etwas weiter vom Steg festgebunden, damit sie auf keinen Fall gegen den Steg kommt. Es klappt gut sie etwas zum Steg zu ziehen, so dass ich bequem auf die Leiter komme. Aber jetzt ist Julia da draußen festgefroren, nix ist mit ran ziehen und dann ist der Steg auch noch mit Eis und Schnee überzogen. Die kleinen Hindernisse im Leben eines Seglers.
Alles nur halb so wild, aber so fest im Eis steckend, ist es schon komisch auf einem Boot. Normaler weise schaukelt Julia fleißig, wenn ich an Bord komme, doch diesmal hat sie sich keinen Millimeter bewegt. Fast weniger, als wenn sie aufgebockt ist.

Danke Schleswig, wieder hast du mich mit strahlendem Sonnenwetter begrüßt. Morgens um acht im grauen Hannover losgefahren, um dann um 11 am Boot, in der Sonne zu stehen. So soll es sein.

Nicht sein soll das Wasser in der Bilge. Wieder habe ich 10 Liter aus dem Boot abgepumpt.
Acht Liter aus der Rinne auf der Steuerbordseite, so wie beim letzten Mal schon und 2 Liter aus dem Bilgefach unter der Treppe, auch ein bisschen vorne beim Klo. Wobei ich weiß, dass bei Regen da Wasser durch die Deckendurchbrüche reinkommt. Die sind im Frühjahr reif zum Austausch. Aber die Steuerbordseite verstehe ich nicht, denn ich hatte die Fenster mit Folien abgedeckt. Kommt das Wasser doch durch den neuen Geber von unten. Auf der anderen Seite sieht das Wasser so sauber aus, gar nicht nach der Brühe der Schlei. Außerdem war bei meinem letzten Besuch kein Wasser in der Rinne, und es hatte nicht geregnet.
Das wird im Frühjahr eine große Aufgabe, den Wassereinbruch zu finden.
Aber fürs Erste, wird Julia etwas im Eis stecken.
Der Frostwächter läuft inzwischen, und hat gut Strom gezogen. Trotzdem hat das Thermometer unter Null gemessen. Das ist nicht, so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Wasserflaschen im Boot waren nicht gefroren auch nicht das Wasser in der Bilge. So gesehen ist alles gut.

Dann bleibt nur ein paar Fotos machen und die drei Stunden wieder zurück fahren!

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