Das neudeutsche Wort für reparieren, neu machen oder in Julia’s Fall, den Gestank der Vergangenheit loswerden.
Vor einem Jahr habe ich Julia erworben, und hatte keine Lust, sie gleich zu strippen und an ihr rumzuwerkeln. Heute, ein Jahr später, kenne ich einige der Macken und habe Lust aus der alten betagten Julia ein agiles, schönes Boot zu machen. Um das alles finanziell in einem erträglichen Rahmen zu halten, wird es verschiedene Renovierungsphasen geben.
Als erstes ist der Innenraum dran, damit die muffigen alten Teppiche von der Wand kommen und die Polster einladen sich auf ihnen zu aalen. Der nächste Schritt werden wohl die Fenster sein. Vielleicht noch nicht erneuern, aber wenigstens dicht kriegen, ist das Ziel für diesen Sommer. Tja, und dann streichen, ein Stahlboot ist ökologisch gut, hab ich gelesen, aber rostet. Ich habe da schon ein paar Ideen wo Farbe Julia gut tun würde.
Im Winter aber soll Julia das Wasser verlassen, und dann kommt der Rumpf dran. Worauf ich mich sehr freue, ist die Gelegenheit, die Sensoren auszutauschen damit Julia wieder eine Loge und einen Tiefenmesser hat. Zur Zeit sind diese Instrumente reine Show. Nichts funktioniert, so dass ich komplett nach einem Tablett segeln muss. Das ist auf der Schlei keine Problem, auf der Ostsee hätte ich schon lieber funktionierende Geräte.